Unternehmensnachfolge in der Familie mit Familie

Shownotes

In dieser Folge begrüßen wir Dennis Pütz von Pütz Folien. Er teilt seine Erfahrungen zu den Herausforderungen und Chancen der Unternehmensnachfolge im Familienbetrieb. Wir sprechen darüber, welche persönlichen Motivationen, Stolpersteine und Konflikte zwischen den Generationen auftreten können.
Besonders spannend: Wie externe Beratung, eine Familienverfassung und ein strukturierter Prozess helfen, emotionale Hürden zu überwinden und neue Perspektiven für das Unternehmen zu schaffen.

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00:00:11: Ich freue mich heute wirklich sehr auf unseren heutigen Podcast zum Thema Unternehmensnachfolge in der Familie mit der Familie.

00:00:18: Bei mir sitzt Dennis von Pützfolien und ihr seid seit circa zwei Jahren im Nachfolgeprozess, du stehst auf der Seite der nächsten Generation, bist wahrscheinlich ungefähr so alt wie ich sodass dein Blickwinkel für mich sehr wertvoll ist und vor allem auch für potenzielle neue junge Unternehmerinnen und Unternehmer.

00:00:38: Für mich persönlich, ich freue mich wirklich sehr dass du heute da bist weil ich bin seit erstem im Januar mit Unternehmer hier bei DDP.

00:00:45: von daher glaube ich das es ein sehr spannender Austausch mit uns beiden wird.

00:00:49: aber am besten du stellst dich und euch erstmal vor!

00:00:53: Ja liebe Marco vielen Dank für die Einladung freue mich auch sehr heute hier sein zu dürfen.

00:00:58: ja mein Name ist Dennis Pütz.

00:00:59: Ich bin Teil der dritten Generation unseres Familienunternehmens Bezfolien, was ja über sixty Jahre Geschichte hat.

00:01:10: Was machen wir?

00:01:11: Wir sind Spezialist in der Folienkonfektionierung.

00:01:14: Wie kann man sich das ungefähr vorstellen?

00:01:16: Wir schneiden Folien von führenden Herstellern weltweit.

00:01:20: Wir kaufen die ein in Form von Rollen und konfektionieren, die dann wieder aufrollen oder Formatware wie ein Papier.

00:01:27: Und daraus kann man auch noch mal gewisse Standzeile formen.

00:01:31: Das Ganze für Kunden aus unterschiedlichsten Branchen über ein- zwanzig verschiedene Branchen, die wir dabei bedienen mit ca.

00:01:38: zweieinhalbfünfzig verschiedenen Anwendungen, die sich dahinter verbergen kundenweltweit, wie gesagt, um ein paar Beispiele zu geben, um das ein bisschen greifbarer zu machen Wir sind zum Beispiel ein Medical-Bereich mit großen Pharmakonzerner als Kunden, die dann in der Diagnostik Anwendung haben.

00:01:55: Zum Beispiel Teststreifen, jeglicher Art oder Trägerfolge von uns beispielsweise kommt bis hin aber auch mal wieder zu der ganz klassischen Verpackungsfohle ist jetzt nicht unser Schwerpunkt, aber das hat man vielleicht als verbrauchern bisschen konkreter Formägel.

00:02:09: und das Ganze machen für unseren Standort in Tornstein hinaus.

00:02:15: Ich bin gelernter Wirtschaftswissenschaftler, habe mich im Masternord spezialisiert.

00:02:19: Im Bereich Sustainable Marketing & Leadership und hab dann erstmal den Weg in die Beratung gefunden und danach den Einstieg ins Unternehmen.

00:02:27: Und ja, bin Vater einer kleinen Tochter und glücklich verheiratet!

00:02:32: Sehr spannend.

00:02:33: da kommen wir gleich noch zu dem Laufe des Podcastes.

00:02:36: aber lass uns mal beim Anfang beginnen.

00:02:38: wie bei euch im Unternehmen ist zur Motivation?

00:02:41: Wie und wann Ist bräuchtes Thema Nachfolge sozusagen auf die Agenda gekommen?

00:02:45: Gab es ein konkretes Ereignis oder einen Grund, oder habt seid ihr ja tatsächlich auch proaktiv gestartet.

00:02:50: Ja das ist eine spannende Frage!

00:02:53: Ich bin vor ca.

00:02:55: vier und halb Jahren ins Unternehmen eingestiegen und das Ganze war mehr oder weniger geplant.

00:03:05: Wir hatten ein nicht so schönes Ereignis in der zweiten Generation.

00:03:09: Es waren ursprünglich mal drei Familienmitglieder, die im Streit auseinander sind und wir haben uns von unserer Tante getrennt.

00:03:20: Und mit ihrem Ausstieg bin ich quasi eingestiegen weil dann gewisse Themen offen waren und da hatten wir uns überlegt gehabt okay wollen wir das intern besetzen oder wollen wir dafür extern jemanden einstellen?

00:03:31: Mein Wunsch wäre es eigentlich gewesen, noch ein bisschen länger draußen Praxis-Erfahren zusammen zu sammeln.

00:03:35: Aber ja da kam das eine zum anderen und mit dieser Entscheidung war für mich eine Sache klar ich möchte einen strukturierten Nachfolgeprozess haben und dass ist etwas... Da sind wir ein Stück weit gebrannt Marc natürlich durch diese Erfahrung die wir da machen mussten und da waren wir uns irgendwo alle einig okay diesen Prozess den werden wir nicht alleine stemmen.

00:03:57: so haben wir uns auf die Suche gemacht nach jemanden der uns da gut begleitet.

00:04:01: Du hast es eben schon gesagt, circa zwei vielleicht ist uns anderthalb.

00:04:04: Ist das mal genau?

00:04:04: Und nachschauen Jahre sind wir da jetzt wirklich intensiv dran und wollen eben aus diesen Fehlern die in der Vergangenheit leider dann doch passiert sind, wollen wir lernen.

00:04:13: Das ist der Ansatz und

00:04:15: da

00:04:16: ziehen alle mit.

00:04:17: Da sind wir glücklich drüber.

00:04:18: Das heißt auch im Prinzip aus der Aus der Verganganheit gelernt und deswegen auch der Schritt zur externen Beratung in dem Bereich was waren eure Hauptziele mit der mit der externen beratungen.

00:04:30: naja Familie-Nachfolge ist ein hochemotionaler Prozess.

00:04:36: Das

00:04:37: schätze ich immer wieder im offenen Austausch mit Gleichgesinnten und das ist einfach so, jeder macht diese Erfahrung mit der Familie zu arbeiten ist einfach auch was anderes und wenn es dann auch gerade zu Konflikten kommt möchte man eben da vielleicht ein Stück weit eine experne Perspektive mal reinholen wie ein kleiner Mediator kann oder so aussehen.

00:04:59: Und vor allen Dingen, also dass die eine Komponente um immer uns wieder auf die Sachebene runterzuholen weg von den Emotionen und zum anderen aber auch einfach diesen strukturierten verbindlichen Prozess zu haben.

00:05:11: Wirklich von A bis Z an alles gedacht zu haben jemand mit einer Expertise im Bereich Unternehmensnachfolge explizit in dem Familienbereich hilft einfach extrem dieses Thema voran zu treiben.

00:05:22: Absolut ja absolut jetzt fahren wir weg Gerade über sozusagen die Motivation unternehmerisch gesprochen.

00:05:28: Jetzt würde ich gern von dir noch wissen, persönliche Motivations?

00:05:31: Was ist denn deine eigene Motivion bei dem Thema Unternehmer sein?

00:05:35: Meiner Meinung nach bestehen aktuell sehr große Chancen für unsere junge Generation.

00:05:39: Es gibt eine sehr aktuelle Kfee-Studie aus Januar zwanzig einzwanzig da sagen siebzig Prozent der Unternehmer Sie haben die größte Herausforderung besteht darin einen Nachfolger zu finden.

00:05:51: was meinst du dazu?

00:05:54: Ja, ich finde es schon sehr erschreckend wenn man sich diese Zahlen anschaut.

00:05:59: Weil nun mal unser Mittelstand so wie wir ihn hier in Deutschland haben der aus sehr Familien geprägt ist einfach ein Stück weit das Rückgrat unserer Gesellschaft auch ist.

00:06:07: und unsere Wirtschaft.

00:06:09: Und Wenn man sich das anschaut dann wird einem teilweise Angst und Bange was passiert denn eigentlich mit diesen Unternehmen?

00:06:18: Für mich persönlich Da gab es eigentlich nie und das Gott sei Dank weder ausseiten meiner Tante noch von meinem Vater, da gab's irgendeinen Druck ins Unternehmen einsteigen zu müssen.

00:06:29: Das wäre auch meiner Meinung nach völlig kontraproduktiv.

00:06:32: Da muss eine intrinsische Motivation da sein damit man da wirklich Bock drauf hat.

00:06:37: Sonst wird die Nachfolge scheitern, da bin ich der festen Überzeugung.

00:06:42: Ich habe früher in Schuhzeiten angefangen zu jobben, damals für fünf Euro die Stunde bei uns in der Produktion und war einfach da schon mal Erfahrung zusammen.

00:06:50: Ich bin neben der Firma groß geworden.

00:06:52: wir haben eben dran gewohnt oder wohne ich jetzt immer noch so dass man natürlich alles mögliche dann auch mitbekommt von klein auf.

00:07:00: Mir war es aber wichtig am Ende des Tages auch externe Erfahrungen zu sammeln und das haben wir eben schon einmal kurz angeteasert.

00:07:08: Wo für mich irgendwann klar wurde, dass ich diesen Schritt auf jeden Fall machen möchte ist.

00:07:13: Ich habe immer wieder während des Studiums reflektiert okay alles was ich gelernt hab wie sieht das bei uns aus?

00:07:19: und immer versucht zu gucken wie machen wir das?

00:07:22: Wie kann man vielleicht gewisse Dinge besser machen?

00:07:24: Was ist unser Status?

00:07:25: Und so habe ich gemerkt boah ich brenne irgendwie dafür und habe da echt Bock etwas zu bewegen und irgendwann diese Nachfolge anzutreten.

00:07:33: Und das ist etwas, was mich total motiviert.

00:07:35: und natürlich das Thema Unternehmer sein.

00:07:40: Das ist mehr als nur ein Job.

00:07:41: Man kann etwas gestalten, man kann Richtung geben, man eine Kultur prägen... ...und mit einer Verantwortung, die damit einhergeht, die ich aber gerne annehme.

00:07:53: Viel besser hätte ich das auch nicht sagen können.

00:07:55: Auch zu sich das Thema Gestalten mitmachen, dass es genau das... was für mich auch das Entscheidende war.

00:08:02: Du hast das Thema Erwartungshaltung angesprochen, also die war bei euch eigentlich nicht vorhanden... Ich glaube, das ist ein ganz wichtiges Thema.

00:08:09: Wir haben noch andere Podcasts zum Thema Nachfolge da werden wir aber auch noch Beispiele kennenlernen wo eben das ein Problem war.

00:08:16: also wer der Lust darauf hat sich die Folge anzuhören bleibt dabei hört auch in die folgerein.

00:08:22: was ich noch gerne von dir wissen will in dem Zusammenhang du hast dazu kürzlich einen tollen LinkedIn Post gemacht.

00:08:26: Du hättest gegebenfalls auch Profi-Hockey Spieler werden können hast dich aber bewusst für den Familienbetrieb entschieden.

00:08:33: Das glaube ich ist eine sehr Schwierige Entscheidungen gewesen.

00:08:36: Vielleicht kannst du uns da nochmal kurz abholen?

00:08:39: Ja, Feldhockey ist seit ich vier bin meine Leidenschaft und habe das dann mehr oder weniger professionell betrieben.

00:08:50: bis hin zu Jugendnationalmannschaften war in Frankfurt lange Zeit dort Bundesliga gespielt und wenn man halt mal dieses Niveau erreicht hat Ich sag mal, Olympia schon irgendwo in greifbarer Nähe und das war immer eigentlich irgendwo mein Traum.

00:09:06: Aber das war so ein Scheideweg den ich irgendwann einschlagen musste zumindest was mich persönlich angeht.

00:09:13: es gibt viele die kriegen das dann beides auch hin.

00:09:19: und wo ich einfach gemerkt habe während des Studiums jetzt muss der Fokus her Beides zusammen.

00:09:24: das hätte dann extrem zumindest zeitlich das ganze gestreckt.

00:09:28: Und wo ich einfach für mich dann gemerkt habe, das ist vielleicht nicht der Weg den ich später noch einschlagen möchte.

00:09:33: Wenn ich das Thema nachfolge eben anvisiere mit einem anderen Job, wer weiß es wäre vielleicht auch möglich gewesen aber hier tickt dann halt irgendwann die Zeit und das war eine ganz schwierige Entscheidung für mich eher zu sagen Ich schraube Hockeytechnik ein bisschen runter und fokussiere mich voll und ganz auf meine Ausbildung nur auf diesen Weg und brauche es nicht!

00:09:54: Das ist auf keinen Fall.

00:09:55: Ich freue mich da, wo ich jetzt stehe.

00:09:57: Aber Entscheidungen muss man halt treffen und... Nicht

00:10:01: der Eigenschaft für Unternehmer würde ich sagen, das ist genau

00:10:03: der Punkt!

00:10:04: Vielleicht noch eine Frage zum Thema persönliche Motivation oder Persönlichkeit?

00:10:08: Du hast auch Nachwuchs, genau wie ich.

00:10:10: Und ich weiß genau, wie die Spannungsfelden mit Workload, Verantwortung, Unternehmen auf der einen Seite und Familie auf der anderen Seite sind.

00:10:16: vielleicht kurz in zwei Sätzen Wie macht ihr das?

00:10:19: Hast du eine Empfehlung?

00:10:21: Ja Das war auch eine Erfahrung.

00:10:26: Die musste ich erst mal machen, wir haben uns natürlich meine Frau und ich im Vorfeld auch abgesprochen wie machen wir das?

00:10:33: Wie kriegen wir das gestemmt?

00:10:35: Natürlich mit einem Unternehmen Familienunternehmen.

00:10:38: dahinter ist einfach auf meiner Seite der Fokus ganz klar gegeben.

00:10:43: Gott sei Dank muss ich sagen hat meine Frau da sehr viel Verständnis und unterstützt mich extrem was das angeht.

00:10:51: Andernfalls wüsste ich nicht so wirklich, wie es machen soll.

00:10:53: So Themen wie Elternzeit beispielsweise, das kommt bei uns halt einfach nicht in Frage.

00:10:58: Kriege ich nicht hin?

00:10:59: Und meine Frau ist aktuell in Elternzeit.

00:11:01: Das heißt sie ist auch verantwortlich für die Betreuung unserer Tochter.

00:11:06: Hält mir natürlich extrem den Rücken frei wenn hier jetzt bald und zwar im April in die Gita geht und meine Frau dann auch wieder bald anfängt zu arbeiten.

00:11:14: Dann sieht die Situation natürlich ein Stück weit anders aus.

00:11:16: da müssen wir uns neu aufstellen.

00:11:18: Wir machen beispielsweise immer so das abends mal einen Wochenplan und gucken, wie kriegen wir da die Woche gebobt?

00:11:24: Mit Terminen, die ich dann vielleicht abends nochmal habe.

00:11:26: Wann stehe ich abends zur Verfügung und kann die Kleine übernehmen?

00:11:29: Morgens schleiche mich aus dem Haus, sodass möglichst keiner wach wird.

00:11:33: Das sind so Geschichten, wie wir uns dann wieder einmal abstimmen müssen um das ganze Gebob zu bekommen.

00:11:39: Aber ist es herausfordernd als gedacht hab?

00:11:41: Hätte ich vorher nicht so erwartet!

00:11:45: Ich genieße es aber trotzdem vor uns zu üben.

00:11:46: Kann ich aber absolut bestätigen, also Stichwort Kita, da habe ich eine Anekdote bei mir immer wenn die App klingelt schreckle ich auf mit meiner Frau als Ärztin und kann nicht vom Patienten wegrennen und wir haben keine Großeltern hier.

00:11:57: das ist für uns sehr Herausforderung.

00:11:58: wenn die Kita spontan schließt hat und da hab' ich einfach die Erfahrung gemacht offen damit umzugehen.

00:12:04: ich hab dann eine Mail schreiben.

00:12:05: meine Mitarbeiter ich kann heute nichts alle Terminen absagen.

00:12:08: sie wissen das dann und die Offenheit am Ende des Tages ist sehr sehr förderlich für diese Situation.

00:12:15: Kommen wir mal zum nächsten Punkt, Prozesszeitplan.

00:12:19: Wie habt ihr euer Nachfolgeprozess strukturiert?

00:12:22: Also gab es einen konkreten Fahrplan, Meilenstein

00:12:24: usw.?

00:12:26: Ja, wir haben ungefähr alle zwei bis drei Monate am Workshop.

00:12:31: Der Workshop geht meistens ganz tags, vielleicht auch mal ein halben Tag nach dem Schwerpunkt.

00:12:36: Dort haben wir immer vorher eine Agenda, die wir besprechen wollen.

00:12:41: geht um gesellschafteter Themen, steuerlich-rechtliche bis hin zu den operativen Themen.

00:12:45: All das was halt so eine Unternehmensnahrfolge im Familienbereich eben auch betrifft.

00:12:50: Alle Ergebnisse die wir erarbeiten münden in einer Familienverfassung, die wir vorher nicht hatten und dass ist Work and Progress also immer... Wir haben jetzt gerade nächste Woche wieder den nächsten Workshop ganz tags.

00:13:06: Da geht es vor allen Dingen um das Thema Gesellschafterversorgung Und da werden unsere Steuerberater und Notare dann auch mit zusätzlich an Bord sein, wo wir eben diese Themen gemeinsam besprechen.

00:13:19: Meilensteine sind auch definiert – also sei es wenn Nachfolger feststehen, wann treten die unser Unternehmen ein?

00:13:26: Wann sind die nächsten Schritte bis hin zu Prokurer oder Eintritt in Geschäftsführung?

00:13:31: Das ist alles jetzt voredefiniert und aber auch umgekehrt.

00:13:34: der Austritt der abgebenden Generationen ist auch mit einer Deadline versehen!

00:13:38: Was nicht selbstverständlich ist,

00:13:40: dass ich so

00:13:42: aus anderen Gesprächen mitgenommen habe.

00:13:45: Aber so ist es für alle ein transparenter Prozess an dem wir uns dann auch entlanghangeln können.

00:13:51: Ja, ich glaube du hast sehr wichtige Stichworte genannt.

00:13:54: Gucken wir wahrscheinlich nachher auch von deinen praktischen Tipps dabei?

00:13:58: Ich hab jetzt mitgenommen.

00:13:59: zum Beispiel Familienverfassung ist glaube ich ein ganz wichtiges Instrument und bei euch hat sich das heute wirklich sehr strukturiert.

00:14:07: Super, ja.

00:14:07: Ja, ergänzen dazu Familienverfassung ist für uns natürlich so ein gewisses Rahmenwerk, das wir arbeiten.

00:14:13: was aber natürlich nicht rechtlich bindend ist muss man auch ganz klar dazu sagen.

00:14:16: und wir haben natürlich einen bestehenden Gesellschaftervertrag der aber dann grundlegend auf Basis der Familienverfaßung nochmal neu überarbeitet wird.

00:14:25: also alle diese Themen die rechtlich da irgendwie mit reinspielen werden dann eben noch mal überführt in einem neuen Gesellschaftervertrag.

00:14:34: Super!

00:14:36: Zum Thema.

00:14:37: Zum nächsten Thema Optionenentscheidungen, das ist glaube ich auch für viele relativ wichtig oder schon spannendes Thema.

00:14:43: Gab es bei euch in der Familie jemals die Option dass dann auch eben man sagt okay es wird jetzt einen Internetsmanagement übergeben?

00:14:49: Oder gar auch einen externen Käufer?

00:14:55: also internes Management kam bei uns ehrlicherweise nie wirklich hoch.

00:14:59: das Thema was natürlich Mal im Kopf war, ist das Thema Verkauf.

00:15:06: sofern es keinen Nachfolger gegeben hätte.

00:15:09: Ich meine da denken ganz viele wir haben eben über die Statistik gesprochen wie viele Leute Nachfolgersuchen und da liegt natürlich der Unternehmensverkauf dann auch irgendwo nahe.

00:15:21: Das wäre vielleicht dann soweit gekommen wenn eben keiner von uns Interesse gehabt hätte.

00:15:25: in der dritten Generation Ist nicht der Fall.

00:15:28: von daher ist es vom Tisch Und da sind wir froh drum, weil das natürlich auch eine Perspektive den Mitarbeitern gegeben hat.

00:15:35: Ja absolut!

00:15:38: Ein anderes wichtiges Thema denke ich ist das Thema Bewertung und Finanzierung in eurer Entscheidung.

00:15:43: Gab es da irgendwelche Besonderheiten?

00:15:46: Überraschungen, wo du sagen würdest, Unternehmensbewertung oder auch Finanzierungsfragen?

00:15:50: Das ist ja eher so auch das Thema was uns auszeichnet, wo ich eher als Virtus Prima auch in jedem Fall einen Schwerpunkt drin habe.

00:15:57: Wie sieht's da bei euch aus?

00:15:59: Vielleicht kannst du oder willst du auch was zu sagen zum Thema klassische Kennzahlen, Bewertungen wie man das so kennt.

00:16:05: Oder sogar gut achten?

00:16:07: Wie habt ihr das gemacht?

00:16:08: Ja, das ist eigentlich hochgekommen durch den Trennungsprozess, den ich anfangs erwähnt hatte.

00:16:15: Da ist eine Unternehmensbewertung vorgenommen worden.

00:16:18: Gabs vorher in der Form nicht wirklich weil nicht unbedingt notwendig aus.

00:16:24: Die Zahlen konnten wir natürlich ein Stück weit zugrunde legen, jetzt auch zu schauen.

00:16:28: Wir sind natürlich jetzt auch an Themen dran.

00:16:30: wie kann es aussehen bei Austritt der aktuellen Generation?

00:16:35: Wie kann eine mögliche Versorgung aussehen?

00:16:37: Wir machen uns nicht so dass wir hingehen und kaufen was ab sondern wir werden gucken wie wir das einfach mit einem guten ordentlichen Konstrukt gut übergeben können.

00:16:47: Das letztendlich die abgebende Generation was er davon hat, wir aber natürlich trotzdem noch genug Puffer haben für Investitionen und die Zukunft.

00:16:56: Ja spannend, spannendes Modell!

00:16:58: Vielleicht nochmal zu eurem externem Berater?

00:17:01: Was macht der Berater konkret für euch?

00:17:03: Ist es auch Moderation, strategische Planung oder ist es auch andere Berater angesprochen?

00:17:08: rechtliche finanzielle Begleitung?

00:17:09: Das ist sozusagen das Beratakorpset, was ihr aktuell habt?

00:17:13: Ja, dass so die Beraterin in dem konkreten Fall Wir hatten unfassbare Expertise im Bereich Unternehmensnachfolge, speziell bei Familienunternehmen.

00:17:25: Wir kleidet die schon seit Jahrzehnten und hat auch – wie kennen Sie?

00:17:31: Schon etwas länger hat den Vorteil dass wir da einfach eine extrem gute Vertrauensbasis haben.

00:17:37: Und sie bekleidet uns in jedem Workshop.

00:17:40: Sie schreibt die Familienverfassung für uns also all das was wir an Ergebnissen erarbeitet haben kommen dort eben von ihrer Seite mit rein.

00:17:47: Sie hat eine Art Moderation in den Workshops.

00:17:50: Eine Mediation, was ich anfangs, wenn es mal zu einem Konflikt kommt... Reibereien hört's doch hart an!

00:17:56: Aber jetzt endlich gibt es Punkte, die muss man diskutieren und dann wird das auch immer emotionaler.

00:18:01: Und da hat sie halt so ein Stück weit neutrale Rolle, die sie einnehmen kann und kann dann immer wieder gucken, dass wir auch wirklich zu Ergebnissen kommen.

00:18:09: Ja, und dann natürlich wie du angesprochen hast die steuerich rechtliche Komponente.

00:18:13: Gerade jetzt im nächsten Workshop habe ich eben gesagt da werden die auch dazu kommen weil das natürlich ganz wichtige Aspekte sind in dem Nachfolgeprozess.

00:18:19: ja absolut also das Thema Erbschaftssteuer und Schenkungssteuer ist auch aktuell sehr viral.

00:18:24: Da gibt es von uns auch ein Podcast zu.

00:18:26: wer da rein hören möchte gerne.

00:18:28: aber das Thema ist sicherlich ein großes Thema.

00:18:32: Das heißt bei euch war entscheidend eigentlich das Thema Vertrauen und auch Kompetenz, weil der Ausfall im Prinzip der Beraterin wie du gerade erwähnt hast.

00:18:41: Ja absolut ganz wichtig.

00:18:43: Ansonsten du hast vorhin einen Schlagwort gebracht da würde ich gerne nochmal ein bisschen reingehen welche emotionalen persönlichen Herausforderungen habt ihr denn gehabt?

00:18:51: Also du hast es wirklich gut beschrieben.

00:18:53: also es geht von natürlich Loslassen.

00:18:55: der älteren Generation haben wir auch Erfahrungen Und in den anderen Podcasts wird das auch ein Thema sein bis natürlich der Rolle gerecht werden von der anderen Seite.

00:19:04: Vielleicht kannst du dazu nochmal kurz...

00:19:07: Ja, ich sage mal so mit man kennt das ja auf Mitarbeiterseite mit jeder neuen Stelle die man besetzt kommt auch neue Impulse rein und das ist letztendlich nichts anderes in der Unternehmensnachfolge.

00:19:19: wenn ein Nachfolger reinkommt dann kommen automatisch auch neue impulse Kommt Bewegung und Spiel.

00:19:25: Dann werden Dinge vielleicht anders gemacht, wie man es über Jahrzehnte vorher auch gemacht hat.

00:19:30: Das

00:19:30: war schon immer so!

00:19:31: Den Spruch kann man als Nachfolger nicht mehr hören.

00:19:36: Und da gibt's natürlich gewisse Punkte die man aufbrechen möchte wo es dann genau an solchen Elementen zu Konflikten kommen kann.

00:19:45: Also das ist ganz klar wichtig ist auf unserer Seite der nachfolgenden Generation und das kriegen wir immer wieder.

00:19:52: auch gepredigt Verstehe ich auch total den Punkt, immer erst mal den Status quo verstehen zu wollen.

00:19:57: Zu gucken was war über die Jahrzehnte auch erfolgreich?

00:19:59: und dann kann man ansetzen wo kann man etwas verbessern?

00:20:02: Wo kann man was anders machen?

00:20:05: nicht gleich in die Tür fallen mit Neuerung und Verbesserungen da macht man sich im ganzen Unternehmen nicht beliebt Und das ist letztendlich das wo es am ehesten dann zur Reibe reinkommt.

00:20:16: eben auch das Thema der alten Wunden was ich angesprochen hatte da mal ein Stück weit loszulassen, aus den schlechten Erfahrungen die man gemacht hat.

00:20:24: Das vielleicht einfach mal adakt erlassen und gucken zukunftsgerichtet.

00:20:28: wie können wir es besser machen?

00:20:31: Sehr schön!

00:20:33: Jetzt kommen wir schon zum langsamem Gegend des Ende.

00:20:38: Stolpersteine-Learnings Was würdest du sagen waren bei euch die größten Stolparsteine bisher Und wie seid ihr damit umgegangen?

00:20:48: Die größten stolper Steine... Ja Wie kommen wir Konfliktmanagement und wie kommen wir daraus?

00:20:55: Es ist so, dass es in der Vergangenheit so war, dass wir auf Gesellschaft, nicht die Gesellschaft, das sage ich falsch, auf Geschäftsführerebene eine Gleichberechtigung hatten.

00:21:06: Das heißt, wenn's hart auf hart kommt, wäre es zu einer Patsituation gekommen.

00:21:10: Und das war, ich sag mal ... größte Konflikt in Anführungsstrichen oder die größte Herausforderung, sagen wir es eher mal.

00:21:17: Wie lösen wir das in Zukunft?

00:21:18: Weil uns war klar da können wir nicht dran festhalten ist Brauch im Worst Case Braus eine Entscheidung und die muss herbeigeführt werden.

00:21:26: Und da haben wir gute Lösungen gefunden.

00:21:29: Haben das jetzt lange in den Prozesse erarbeitet und so dass das Thema jetzt Gott sei Dank dann noch vom Tisch ist.

00:21:38: Wenn du zurückblickst was würdest?

00:21:41: Was würdet ihr früher oder was würde dir anders machen?

00:21:46: Also habe ich drüber nachgedacht, was kann man verbessern?

00:21:49: Da gibt es bestimmt vieles, was man verbesseren kann.

00:21:52: Ich glaube dass wir uns relativ frühzeigartig auf den Weg gemacht haben.

00:21:57: das aktiv anzugehen ist glaube ich gut.

00:21:59: Absolut!

00:22:00: In den einzelnen Workshops geht es zu einer Sicherheit kleine Punkte die man immer wieder besser machen kann.

00:22:04: aber etwas ganz Konkretes würde ich jetzt sagen fällt uns da jetzt nicht ein außer natürlich gebrannt Markt und so weiter wie erhole ich mich aus der Vergangenheit zu lernen entsprechend

00:22:13: genau.

00:22:14: Was hat im Prozess überraschend gut funktioniert?

00:22:19: Die Offenheit.

00:22:20: Die Aufenheit untereinander, das ist ein Punkt Raum zu geben sich komplett zu öffnen mal wirklich alle Meinungen auch wirklich anzuhören und da hilft extrem die externe Begleitung weil es da auch einzige Gespräche mit ihr auch vorher gab so dass dann wirklich jeder auch den Raum hatte alle Themen auch entsprechend zu platzieren und Das hat extrem gut funktioniert.

00:22:43: Das hätte man vielleicht vorher nicht unbedingt gedacht.

00:22:47: Vielleicht noch ein Thema dazu, wie habt ihr das intern kommuniziert?

00:22:52: Also ich denke eine Nachfolge ist auch immer wieder Unruhe, Ungewissheit und Umbruch.

00:22:56: Wie seid ihr damit umgegangen?

00:22:58: Es war ja so ein bisschen das Gegenteil würde ich sagen weil natürlich mit den Konflikten wie sie in der zweiten Generation waren hat sich leider auch über Jahre hingezogen oder einen Trennungsprozess ist natürlich nicht schön.

00:23:11: Natürlich haben wir die Mitarbeiter natürlich auch mitbekommen.

00:23:13: Und da hat, ich sage Gott sei Dank das Unternehmen als Seussich noch nicht großartig untergelitten aber es war jeder war froh dass da irgendwann mal ein Cut gemacht wurde und ich sag mal mit dem Einstieg von mir weil ich der erste Nachfolger war war natürlich aus so einem Stück weit eine positive Stimmung.

00:23:31: Es geht weiter.

00:23:32: Also ein Signal, das Unternehmen geht in die nächste Generation.

00:23:36: Wir glauben dran!

00:23:37: Wir haben jetzt gerade kürzlich unsere Strategie-Zwanzig-Fünfunddreißig verabschiedet so dass jetzt auch wirklich einen Planungshorizont da ist und das hat eher einen positiven Drive durchs Unternehmen gegeben Und wir nehmen die Mitarbeiter da auch transparent mit.

00:23:51: Wir haben jedes Quartal in einem sogenannten Townhall Meeting wo alle zusammenziehen und dann durch alle möglichen Themen mal Ausblick geben unter anderem auch zum Thema Nachfolge.

00:24:02: Wenn wir da gewisse Meinsteine haben, die wir kommunizieren können und dann tun wir das auch.

00:24:08: Sehr schön!

00:24:09: Also zusammenfassend das Thema Sicherheit für die Mitarbeiter ist ein großer Punkt.

00:24:12: ich denke auch Chance neue Chancen im Prinzip ist auch ein wichtiger Punkt.

00:24:18: Hast du für unsere Zuhörer noch drei konkrete Empfehlungen?

00:24:23: jetzt beispielsweise mit dem Thema nachfolgestarten?

00:24:26: Was würdest Du empfehlen?

00:24:27: drei Themen?

00:24:29: Also ganz klar frühzeitig anfangen Da kann man nicht früh genug anfangen.

00:24:35: Strukturiert den Prozess durchlaufen am besten mit einer externen Beratung, ich kann es nur empfehlen und alle Beteiligten an einen Tisch setzen also auch die die nicht operativ tätig sein werden die vielleicht potenzielle Gesellschaft das sind alle mit anderen Tisch springen und gemeinsam diskutieren.

00:24:56: Das wären so die drei Punkte die sagen würde.

00:24:59: könnte ich mitgeben als Tipp

00:25:04: Die junge Generation, würdest du uns oder unserer Generation oder der noch jüngeren Generation raten Unternehmer zu werden?

00:25:13: Und wenn ja warum und was wären die Tipps an die junge Generation.

00:25:19: Ich kann die sofort mit Ja beantworten.

00:25:23: Aber nicht weil es irgendwie klammerös ist sondern einfach weil's sinnstiffend ist.

00:25:28: und Unternehmer so sein bedeutet gestalten zu dürfen Aber auch eben, das habe ich eingangs schon mal gesagt, Verantwortung zu übernehmen.

00:25:36: Und Arbeitsplätze zu sichern, Kultur zu prägen, Dinge zu verändern statt sie nur zu kommentieren und das ist kein Lifestyle, das sind absolut Commitment was man eben eingeht.

00:25:46: Und drei wichtige Tipps in dem Zuge vielleicht einfach auch lerne Demut vor Verantwortung Das ist etwas Baul dir ein starkes Umfeld auf.

00:26:01: Ich meine du bist Nachfolger.

00:26:04: Networking finde ich einen ganz wichtigen Aspekt in dem Zuge, sich immer wieder damit gleichgesinnten auch zu unterhalten.

00:26:11: Weil aus jedem Gespräch kann man etwas für sich selbst mitnehmen und das habe ich ja... Ich bin verschiedene Netzwerken da aktiv zum Thema Unternehmensnachfolge und dann nehme ich jedes Mal wieder irgendwas mit.

00:26:21: Das ist super spannend weil irgendwo haben wir alle die gleichen Herausforderungen.

00:26:25: Man löst vielleicht ein Stück weit unterschiedlich aber die Herausforderung sind eben da genau

00:26:30: Und man kann in Zweifel auch mal zum Telefonhörer greifen und fragen, was ist denn deine Idee oder deinen Tipp dabei?

00:26:36: Du hast es ja schon einmal gemacht.

00:26:39: Jetzt sind wir schon am Ende angelangt.

00:26:42: Es war ein sehr toller Folge.

00:26:45: Ausblick Wie sieht euer Fahrplan für die nächsten zwölf bis zu den zwanzig Monaten aus?

00:26:50: bei euch?

00:26:53: Ja Wir haben's noch nicht ganz transparent kommuniziert bei uns internen Aber es wird schon so sein dass Wir da in Ausscheiden der aktuellen Geschäftsführung haben, zumindest dem einen Teil und auch ein Eintritt von mir dann in die Geschäftsleitung.

00:27:10: So dass wir jetzt natürlich intensiv gerade daran arbeiten.

00:27:12: wie sieht der Übergang da aus?

00:27:14: Das werden diese Themen sein.

00:27:16: Wir gehen das Thema eben übertragen vom Gesellschafteranteil intensiv an was es angesprochen ist der Erbschaftsteuer wo viel Bewegung drin ist.

00:27:25: also muss man sich rechtzeitig auf den Weg machen.

00:27:29: Ja, das sind so die nächsten Meinsteinern, die wir ins Auge fassen.

00:27:32: Wie sieht Pützl in der vierten Generation aus?

00:27:37: Das ist natürlich eine ganz spannende Frage, weil sie ist erst sechzehn Monate alt!

00:27:42: Aber auch soweit denken wir... Wir haben uns als Ziel gesetzt alle zwanzig bis dreißig Jahre das Thema der Nachfolge aktiv anzugehen und wieder aktiv zu reflektieren.

00:27:54: Das ist unter anderem festgehalten in unserer Familienverfassung.

00:27:58: Wir haben ja auch eine Deadline der aktuellen Geschäftsführung immer auch altersbedingt drin stehen, sodass wir gezwungen sind bis spätestens dahin die Nachfolge geregelt zu haben.

00:28:06: Und es wird so sein erstmalig dass wir Gesellschafte haben, die nicht operativ tätig sind.

00:28:15: Das wird jetzt schon in unserer Generation anfangen das wird aber dann noch in der nächsten Generation und in der vierten noch viel mehr der Fall sein.

00:28:23: Und entsprechend mussten wir das alles schon mal vordenken, um zu schauen wie kann man da möglichst gut mit Stämmen beispielsweise in der ganzen Standpolitik arbeiten.

00:28:32: Dass wir eine geregelte Nachfolge gewährleisten können und ja ich werde meine Tochter genauso wenig Druck machen wie meine Eltern es mir getan haben werde sie aber auch komplett unterstützen wenn sie diesen Weg einschlagen möchte.

00:28:46: Ich werde das auf jeden Fall beobachten.

00:28:50: Zum Abschluss haben wir immer zwei Fragen, die wir immer stellen.

00:28:55: Wenn du einen Tag Bundeskanzler in Deutschland wärst?

00:28:57: Was würdest du machen?

00:29:01: Also einen Tag ist natürlich für dann wenig Zeit!

00:29:05: Aber ja ich würde radikal das Thema Bürokratie angehen.

00:29:09: Das ist etwas was uns tagtäglich echt problembereitet als Unternehmer vor allem da den Mittelstand zu entlasten.

00:29:18: Leistung muss sich wieder mehr lohnen.

00:29:21: Das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt!

00:29:23: Wir müssen mehr wieder zu den Leistungsgedämmen kommen als einen Leistungsschwort.

00:29:26: Ich weiß, was es bedeutet.

00:29:27: Erfolgreich wird man nicht durch eine Viertagewoche ganz hart gesagt.

00:29:31: Das können wir uns einfach nicht erlauben und wir müssen da schon viel früher anfangen im Bildungsbereich.

00:29:38: meiner Meinung nach ist unser Schuhsystem wie wir das aktuell haben überhaupt nicht tragfähig für unsere Zukunft.

00:29:43: Wir müssen da grundlegend neu umdenken.

00:29:45: Und wir brauchen Themen wie Wirtschaft, Finanzen

00:29:48: usw.,

00:29:48: steuerliche, rechtliche Themen.

00:29:50: die brauchen wir schon in Schulzeiten.

00:29:51: Es kann nicht sein dass das jeder nach der Schule erst mal ins kalte Wasser geschmissen wird was solche Themen angeht.

00:29:57: und da brauchen wir grundlegende Reformen.

00:29:59: und wir brauchen vor allen Dingen auch eine Führungskultur in der Politik die man Verantwortung übernimmt.

00:30:07: Das wäre einer der wichtigsten Punkte, die ich mit reinnehmen würde.

00:30:11: Wir als Unternehmer müssen immer gerade stehen für alles was wir tun.

00:30:15: in der Politik ist das leider nicht der Fall.

00:30:19: Die zweite Frage ist wenn es dich an eines Tages nicht mehr gibt Was sollen die Menschen über dich sagen?

00:30:28: Sehr spannende Frage.

00:30:30: Deswegen stehst du da.

00:30:33: Ich würde dir so ein bisschen dreiteilen.

00:30:35: Es war einmal auf den Aspekt der Familie bezogen.

00:30:40: Würde ich wollen, dass man über mich sagt Ich war ein liebevoller Vater und verlässlicher Ehemann Als Unternehmer zu sagen er hat das Unternehmen nicht nur verwaltet sondern er hat es weiterentwickelt und in die Zukunft geführt.

00:30:54: Und dann habe ich natürlich auch einen Sportlerherz.

00:30:56: was in mir schlägt und da würde man hoffentlich über mich sagen ist vorangegangen und Auch wenn's schwierig wurde

00:31:04: Das ist ein sehr sehr sehr schönes Schlusswort.

00:31:06: vielen Dank für deinen Auftritt hier und für den Erfahrungswert ist, hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht.

00:31:12: Wenn ihr jetzt als zuhörer Fragen habt dann werdet euch gerne unter inforddp-gruppe.de oder.

00:31:21: ich denke auch du bist auf LinkedIn sehr aktiv dass man sich mit dir vernetzen kann und im Jahr auch sein Netzwerk erweitern kann.

00:31:28: Ich danke euch bis zum nächsten Podcast!

00:31:31: Ja vielen Dank habe mich gefreut.

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